2. Ladiesnight 2006

Ursprünglich sollte das letzte Training des Jahres von Marina Reker geleitet werden. Die auswärtige Trainerin plante, eine Einheit Taebo mit uns zu machen. Leider war sie jedoch auf Grund einer Krankheit verhindert, sodass ein Plan B hermusste.

Trotz aller Komplikationen standen insgesamt 11 Teilnehmerinnen im Dojo. Doch beim Stehen sollte es natürlich nicht bleiben! Um dem ursprünglichen Motto wenigstens etwas gerecht zu werden, hatte die Frauenwartin ihr Programm komplett auf Musik ausgelegt.

Am Dienstag, den 07.10.06, begann um 20.00 Uhr die zweite Ladiesnight.

Ursprünglich sollte das letzte Training des Jahres von Marina Reker geleitet werden. Die auswärtige Trainerin plante, eine Einheit Taebo mit uns zu machen. Leider war sie jedoch auf Grund einer Krankheit verhindert, sodass ein Plan B hermusste.

Trotz aller Komplikationen standen insgesamt 11 Teilnehmerinnen im Dojo. Doch beim Stehen sollte es natürlich nicht bleiben! Um dem ursprünglichen Motto wenigstens etwas gerecht zu werden, hatte die Frauenwartin ihr Programm komplett auf Musik ausgelegt.

Nach einer kurzen Begrüßung, einem lockeren Einlaufen und der Dehnphase folgte gleich der erste überraschende Satz des Abends: "Heute gibt es keine Zählungen.". "Wie jetzt?" stand in allen Augen deutlich zu lesen. Ganz einfach: anstatt auf eine Zählung hin zu starten, sollten sich die Frauen auf den Takt verschiedener Lieder konzentrieren und so ihre Technik ausführen, dass sie diese präzise auf den einzelnen Takten setzten und die Ausführung beendet hatten.

Hierbei steigerten sich die Ladies von "einfachen" (davon kann bei dieser Aufgabe kaum die Rede sein) Tsukis zum Vorgehen und deutlichen sicherem Stehen bis zu 2 Techniken plus Schritt vorwärts. Bald hatte jede gemerkt, dass es sich hier keineswegs um eine leichte, wohl aber eine lösbare Aufgabe handelte.

Um hiernach die rhytmische Linie zu halten, beruhte der nächste Part auf dem Soundkarate (das bitte nicht mit Taebo verwechselt werden sollte!). Hier galt es, eine Kombination auf 4 Taktschläge zu setzen und dabei das Prinzip aus dem Kihon-Ido Block zuvor weiter zu berücksichtigen. Mit links Haraiotoshi Uke, Gyaku Tsuki, rechts Mae Geri und Fuß auf Takt 4 absetzen, dann alles zur anderen Seite. Hier steigerten sich alle von einem langsamen auf einen schnelleren Takt.

Schön und gut, aber was sollte das nun tatsächlich für das Karate bringen?

  1. lockerer zwischen den einzelnen Techniken zu werden, um Schnelligkeit zu erreichen
  2. das Ende und nicht den Anfang der Techniken zu betonen
  3. am Ende deutlich arretieren zu können

Und so war das Prinzip natürlich auch auf eine Kata zu übertragen. Hier auf Kata Jodan. Und dies geglückte auch allen so gut, dass manche gar kein Ende mehr finden wollten und immer und immer wieder ihre Kata begannen.

Am Ende galt es natürlich noch mehr zu schwitzen, als dies eh schon der Fall war. Hier brachten alle noch einmal Höchstleistungen auf und zeigten, wie motiviert sie wirklich waren.

Insgesamt lässt sich wohl Folgendes festhalten: es gibt viele Wege zum Erfolg und nicht alle müssen über die traditionelle Schiene laufen!

Der Karate-Club Seelze e.V. ist Mitglied in folgenden Verbänden