Schwarzgurte des KCS schärfen ihre Wahrnehmungen im Sinnesgarten der Seelzer Lebenshilfe

Zum 6. Mal fand ein Dan-Gasshuku im Karate-Club Seelze statt. Bei diesem jährlichen Erfahrungsaustausch geht es um die wesentlichen Aspekte des traditionellen Karate-Do. Mit der Seelzer Lebenshilfe fanden die diesjährigen Organisatoren Wilfried Nickel (4. Dan und Präsident des KCS), Jan Torborg (4. Dan) und Torsten Nickel (1. Dan) einen perfekten Partner für das diesjährige Thema.

Zum 6. Mal fand ein Dan-Gasshuku im Karate-Club Seelze statt. Bei diesem jährlichen Erfahrungsaustausch geht es um die wesentlichen Aspekte des traditionellen Karate-Do. Mit der Seelzer Lebenshilfe fanden die diesjährigen Organisatoren Wilfried Nickel (4. Dan und Präsident des KCS), Jan Torborg (4. Dan) und Torsten Nickel (1. Dan) einen perfekten Partner für das diesjährige Thema.Am Freitag den 13. empfingen die Organisatoren die 13 teilnehmenden Dan-Träger auf dem Gelände der Lebenshilfe. Ralf Czermak, Mitarbeiter der Lebenshilfe und Grüngurt im KCS, unterstützte die Veranstaltung aktiv und zeigte sich als hervorragender Gastgeber. Nach den Begrüßungsworten durch den Präsidenten Nickel stand die erste Übung auf dem Programm. Abschalten vom Alltagsstress und sich ganz auf alle Sinne konzentrieren. Dazu wurde ein Parcours im Sinnesgarten durchlaufen und an verschiedenen Stellen die Wahrnehmungen getestet. Jeder Teilnehmer war auf sich allein gestellt, Gespräche untereinander waren ausgeschlossen. Nach dieser Übung wurden die gemachten Erfahrungen ausgetauscht. Anschließend stand eine Trainingseinheit für die Kata Tensho auf dem Programm. Vor dem gemeinsamen Abendessen brachte die Gasttrainerin Sandra Bald die Gruppe mit Joga und Pilates zum Schwitzen. Deutlich waren Gemeinsamkeiten zwischen diesen Übungen und dem Karate auszumachen. Trotzdem war es nicht immer leicht, Arme, Beine und Körper so wie vorgezeigt zu koordinieren. Beim anschließenden Abendessen wurde auf Alkohol verzichtet, um die Sinne für den nächsten morgen frisch zu halten. Eine Ausnahme gab es dann allerdings doch, um auf Luca Torborg (*13.08.2010), den jüngsten Nachwuchs im KCS, anzustoßen. Der nächste Tag begann um 6 Uhr in der Früh mit Morgengymnastik mit anschließendem Schwimmen im Kanal. Nach dem Frühstück wurde die Kata Sanchin trainiert. Bei dieser vom augenscheinlichen Ablauf her leichten Kata, liegt der Schwerpunkt bei der Atmung und der Körperspannung. Im Anschluss einer kurzen Pause kam dann noch einmal die Kata Tensho dran. Diesmal ging es nicht um den reinen Ablauf, sondern um die Anwendung. Bei der Anwendung mit dem Partner wurde ein so genannter Flow Drill trainiert, bei dem auf jeden Angriff ein Konter und auf jeden Konter ein Gegenangriff erfolgt. Diese Übung verlangte höchste Konzentration und Ausdauer.Beim abschließenden Mittagessen waren alle Teilnehmer gut gelaunt, sehr zufrieden und bedankten sich herzlich bei den Organisatoren. Ein besonderer Dank ging an die Seelzer Lebenshilfe, die durch ihre tolle Anlage diesen Erfahrungsaustausch zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht hat.

Thomas Keese

Der Karate-Club Seelze e.V. ist Mitglied in folgenden Verbänden