Holstentorpokal 2008 in Lübeck

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Christopher Gebauer siegt im KumiteAm 01. November 2008 fand in Lübeck der traditionelle Holstentorpokal statt. Bei diesem Turnier waren in diesem Jahr fast 600 Starter aus knapp 60 Vereinen gemeldet. Das Nationalteam Dänemarks und einige sehr starke Kämpfer aus den Niederlanden sorgten sogar für internationales Flair. Insgesamt wurden auf den sechs Wettkampfflächen sage und schreibe 91 Disziplinen ausgetragen.

Einige ausgewählte Mitglieder der Leistungsgruppe bekamen die Chance bei diesem sehr gut besetzten Turnier zu starten und schlugen sich sehr gut. Mit vier ersten, zwei zweiten und drei dritten Plätzen sorgten die Seelzer Kämpfer dafür, dass der Karate-Club Seelze e.V. am Ende den siebten Platz im Medaillenspiegel belegen konnte.

Am 01. November 2008 fand in Lübeck der traditionelle Holstentorpokal statt. Bei diesem Turnier waren in diesem Jahr fast 600 Starter aus knapp 60 Vereinen gemeldet. Das Nationalteam Dänemarks und einige sehr starke Kämpfer aus den Niederlanden sorgten sogar für internationales Flair. Insgesamt wurden auf den sechs Wettkampfflächen sage und schreibe 91 Disziplinen ausgetragen.

Einige ausgewählte Mitglieder der Leistungsgruppe bekamen die Chance bei diesem sehr gut besetzten Turnier zu starten und schlugen sich sehr gut. Mit vier ersten, zwei zweiten und drei dritten Plätzen sorgten die Seelzer Kämpfer dafür, dass der Karate-Club Seelze e.V. am Ende den siebten Platz im Medaillenspiegel belegen konnte.

Marcel Borchers - Platz 1 in KataDie Erfolge zogen sich durch alle Altersklassen. Schon die Jüngsten sorgten für die ersten Erfolge. Marcel Borchers erkämpfte sich in der Gruppe der Kinder U11 im Kata Einzel den ersten Platz. In einem riesigen Starterfeld mit über 40 Nachwuchskämpferinnen und -kämpfern zeigte Marcel von Anfang an, dass er unbedingt „aufs Podium“ wollte. Mit starken Katas überzeugte der zehnjährige die Kampfrichter und erreichte das Finale, das in einer separaten Veranstaltung nach den Vorrunden durchgeführt wurde. Auch hier konnte Marcel sich gegen seine Gegnerin aus Hamburg durchsetzen und am Ende den Pokal mit nach Hause nehmen.

Alina Ratsch - Platz 2 hinter MarcelIm Poolfinale traf Marcel leider auf Vereinskameradin Alina Ratsch, die bis dahin ebenfalls alle Kämpfe klar gewonnen hatte. Alina unterlag knapp und mit etwas mehr Losglück hätte auch Alina durchaus das Finale erreichen können. So kämpfte sich Alina erfolgreich durch die Trostrunde und holte im „kleinen Finale“ am Ende den dritten Platz. Im Kumite U11 -30 kg belegte Alina später ebenfalls Platz drei.

Bei den Schülern (U14) standen in der Disziplin Kata Einzel 6.-4. Kyu ebenfalls zwei Seelzer auf dem Treppchen. Steven Fener erreichte mit sehr starken Katas trotz Krankheit das Finale gewann auch hier klar mit 4:1, was den zweiten Titel des Tages für den KCS bedeutete. Jonas Czermak leistete sich auf der anderen Seite der Tableaus leider eine Niederlage und musste sich anschließend in der Trostrunde beweisen. Das tat der elfjährige mit Bravour und erkämpfte sich den dritten Platz. Auch in dieser Disziplin wurde auf Grund der hohen Teilnehmerzahl in vier Pools gekämpft. So dass die jungen Kämpfer auf dem Weg zu Edelmetall teilweise sechs Runden zu überstehen hatten.

Steven erkämpfte sich mit einer tollen Leistung im Kumite U14 +50 kg zusätzlich den zweiten Platz. In vier Runden setzte sich der 13-jährige klar durch und gewann seine Kämpfe zum Teil sogar mit schönen Fusstechniken vorzeitig. Lediglich im Finale verließen Steven auf Grund seiner gerade halbwegs überstandenen Krankheit ein wenig die Kräfte, so dass er sich seinem Gegner aus Bremerhaven mit 5:7 geschlagen geben musste.

Lisa Schönau rundete den Erfolg bei den Schülern mit einem zweiten Platz im Kata Einzel den Mädchen 6.-4. Kyu ab.

In der Jugendklasse gab es zwei weitere Titel durch Torben Hildebrand und Christopher Gebauer.

Torben konnte in der Disziplin Kata Einzel 6.-4. Kyu ohne große Probleme das Finale erreichen und auch im Endkampf ließ Torben mit einer sehr schönen Sanseru keinen Zweifel daran, wer den Pokal für den ersten Platz mit nach Hause nehmen würde. So konnten die Kampfrichter dann auch gar nicht anders als mit 3:0 für Torben zu entscheiden.

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Besonders hervorzuheben ist abschließend sicher die Leistung von Christopher in der Disziplin U16 über 63 kg. Obwohl „Chrissi“ nun nicht unbedingt zu den kleinsten gehört, hatte er es in dieser sehr starken Gruppe mit einigen körperlich überlegenen Gegnern zu tun. Bereits in der ersten Runde hatte Christopher einen sehr starken Kämpfer aus Holland vor sich. Nachdem er seinen anfänglichen Respekt vor seinem Gegner, der um einiges größer war, abgelegt hatte, gelang es Christopher immer wieder mit schnellen Überlauftechniken zu punkten. In einem spannenden Kampf setzte sich der Seeler am Ende mit 8:6 durch.

Christopher Gebauer siegt im KumiteDie nächsten Runden gestalteten sich im Gegensatz zur Auftaktbegegnung relativ „einfach“. Mit drei weiteren klaren Siegen erreichte der 15-jährige das Finale. Hier stand Christopher einem sehr harten Kämpfer aus Hamburg gegenüber. Christopher hielt mit einer tollen kämpferischen Leistung dagegen und war mit seinen Tsukis immer wieder schneller als sein Gegner, was weder Coach noch Sportler der Gegenseite zu gefallen schien. Beim Stande von 8:4 traf der Hamburger Christopher dann mit einem Mawashi Geri so hart am Kopf, dass Christopher zu Boden ging und anschließend einige Minuten vom Wettkampfarzt behandelt werden musste. Böse Zungen könnten hier sogar so etwas wie Absicht unterstellen ... Glücklicherweise bewiesen die Kampfrichter Konsequenz und disqualifizierten den bereits wegen Kontakts verwarnten Hamburger Kämpfer. Die Kommentare der Hamburger zu dieser (eindeutig richtigen) Entscheidung waren dann leider mehr als unsportlich und seien an dieser Stelle besser verschwiegen. Christopher nahm jedenfalls neben einem blauen Augen auch den hart erkämpften Pokal für den ersten Platz mit nach Hause.

Alle Sportler zeigten sehr gute Leistungen, so dass Sportler und Coaches (Dominik Schiller und Andreas Christmann) gegen 21:30 Uhr müde aber zufrieden den Heimweg antreten konnten.