German Kata Cup 2004

Beim wichtigsten Kata - Wettkampf in Deutschland neben der Deutschen Meisterschaft gelang Dominik Schiller vom Karate - Club Seelze e.V. ein herausragender Erfolg.
Der 15 - jährige erkämpfte sich in einem absoluten Top - Teilnehmerfeld den zweiten Platz.

Am 22.05. fand 2004 mit dem German Kata Cup das, neben den deutschen Meisterschaften, wichtigste Kataturnier Deutschlands statt. Wie bereits in den Jahren zuvor wurde das Turnier vom Kata Bundestrainer Efthimios Karamitsos in Maintal ausgerichtet. Und ebenfalls wie bereits in den Jahren zuvor, war das Turnier hochkarätig besetzt.

Für Dominik Schiller vom Karate - Club Seelze e.V. war der Wettkampf als Bundeskadermitglied natürlich Pflicht. Besonders wichtig war für den 15 - jährigen die Standortbestimmung nach einer längeren verletzungsbedingten Trainigs- und Wettkampfpause. Vier Wochen vor den Deutschen Meisterschaften war dieser Wettkampf eine gute Gelegenheit sich mit den Besten Kataathleten des Landes zu messen.

Erschwerend kam noch hinzu, dass Dominik zum ersten Mal auf diesem Niveau in der Jugendklasse an den Start ging. Doch bereits in den ersten beiden Runden zeigte der junge Rethener, dass er auch gegen körperlich stärkere Gegner bestehen kann. Gegen zwei ambitionierte Landeskaderathleten behielt Dominik jeweils mit 3:0 die Oberhand.

In Runde drei wurde es noch eine Spur härter. Mit Tobias Portugal war der Landesmeister aus Nordrhein - Westfalen der nächste Gegner. Wie Dominik praktiziert auch Tobias die Stilrichtung Goju - Ryu. Beide Kämpfer zeigten mit Kururunfa die gleiche Kata. Den direkten Vergleich konnte Dominik am Ende mit 2:1 für sich entscheiden. Tobias belegte am Ende Rang drei.

Im Poolfinale stand Dominik dann Joachim Füssinger aus Bayern gegenüber. Beide traten im letzten Jahr noch bei den Schülern an und bestritten dort auch das Finale der Deutschen Meisterschaften. Damals konnte Joachim den Titel holen. Diesmal drehte Dominik den Spieß um siegte mit Kata Suparimpei klar mit 3:0. Damit war bereits das Finale erreicht und eine Medaille gesichert.

Der zweite Pool wurde von Roman Sztyler dem amtierenden deutschen Jugendmeister bestimmt, der sich souverän für das Finale qualifizieren konnte. Sowohl Dominik als auch Roman zeigten im Finale hervorragende Katas und machten es den Kampfrichtern sehr schwer. Am Ende votierten die Unparteiischen mit 3:0 für Roman. Dominik musste sich mit dem zweiten Platz begnügen.

Ein zweiter Platz in diesem Starterfeld kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dass Dominik trotz Trainingsrückstand eine solche Leistung abrufen konnte, lässt für die Deutschen Meisterschaften ebenfalls auf eine Platzierung hoffen.

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